Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten (Robert M. Pirsig)
Alles in allem nicht lesenswert
Ein sehr ungewöhnliches Buch, ein Kultbuch, und dennoch in meinen Augen eine Zeitverschwendung. Grundlage der Handlung ist eine Motorradtour von Vater und Sohn mit zwei Bekannten. Diese führt den Vater zurück an die Stätte, an der er einst als Dozent unterrichtet hatte beziehungsweise als Doktorand einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte. Entlang der sehr dünnen Rahmenhandlung werden allerlei philosophische Betrachtungen über das moderne Leben sowie das Bildungs- und Forschungssystem eingeflochten. Dabei überzeugen beide Stränge nicht, insbesondere der Plot der Motorradtour ist weitestgehend fad. Das Ganze kumuliert dann letztlich in einem wenig stimmigem Happy-End. Bis dahin muss man sich durch zahlreiche Seiten quälen, ein richtiger Lesefluss mag dabei an keiner Stelle aufkommen. Mit Zen hat das Buch recht wenig zu tun, dafür erfährt man viel über Motorräder. Leser, welche damit nichts am Hut haben, wird diese Lektüre ziemlich schnell langweilen.
Lesen? Lies das NICHT!
Wer liest das? Alt-Hippies, insbesondere motorradfahrende Alt-Hippies
Lies-das Note: 5,0
Informationen:
- Hardcover (443 Seiten)
- Verlag: Fischer S. (1976)
- Sprache: Deutsch
- ISBN: 3100619013
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